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Baujahre:

2000 bis 2009

Airplane Service Center - Flugzeughangar mit Werkstatt und Büroräumen

Strassenfassade

Bruns+Hayungs Architekten
Burkhard Bruns / Udo Hayungs



Das Gebäude, in dem Business-Jets gewartet und verkauft und Charterdienste angeboten werden, bildet eine gelungene Symbiose aus Funktionalität, Konstruktion und architektonischer Ausdruckskraft. Die größte Fläche nimmt die Flugzeughalle ein. Der mächtige stützenfreie Raum öffnet sich nach Osten zum Vorfeld über große Schiebetore. Im Westen schließt ein zweigeschossiger Werkstatt- und Bürotrakt an, der sich sowohl zum Hangar als auch zur Straßenseite orientiert. Beide Teile sind zu einer Großform zusammengefasst, die in Material und Formensprache Anklänge an die Welt des Fliegens erkennen lässt, etwa in den Silhouetten der Seitenfronten oder in dem an eine Tragfläche erinnernden Vordach beim Haupteingang.

Alfried Krupp-College der IUB (heute Jacobs University Bremen)

Foto

Böge Lindner Architekten
Jürgen Böge / Ingeborg Lindner-Böge
Das Alfried-Krupp-College ist das erste von drei Colleges, die am Ostrand des Campus entstanden sind. Die Colleges nutzen – wie die übrigen Gebäude der IUB – die Altbauten der ehemaligen Kaserne im Ortsteil Grohn.

Altenwohnen „Vier Deichgrafen“

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Haslob, Kruse und Partner Architekten BDA
Harm Haslob / Jens Kruse
Die Anlage besteht aus vier viergeschossigen Gebäuden, die sich zur Lesum orientieren und an die Seite des Parkhauses vom Shopping-Center Haven Höövt angehängt sind.

Bamberger-Haus

Blick

Schomers und Schürmann
Manfred Schomers / Rainer Schürmann

Historischer Bau:
Architekt: Carl Heinrich Behrens-Nicolai
Fertigstellung: 1931

1907 gründete der Kaufmann Julius Bamberger in der westlichen Innenstadt ein Warenhaus, das sich vor allem unter der proletarischen Bevölkerung der angrenzenden westlichen Vorstadt großer Beliebtheit erfreute. Mit dem Erfolg wuchs auch das Bauwerk und zeigte dabei unterschiedliche stilistische Einflüsse wie Jugendstil, Expressionismus und Sachlichkeit. Markant war ein Ende der zwanziger Jahre entstandener turmartiger Anbau, mit seinen zehn Stockwerken Bremens erstes Hochhaus. Als letzte architektonische Maßnahme wurden die einzelnen Gebäudeteile mittels einer dynamischen Formensprache, die Anklänge an die Architektur Erich Mendelsohns zeigte, ästhetisch zusammengebunden.

Beck´s Logistikzentrum Bremen

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Schulze Pampus Architekten BDA
Jan Jakob Schulze / Martin Pampus


Das Innere des Gebäudes war bereits festgelegt. Bei dem 2005 ausgeschriebenen Wettbewerb ging es lediglich um die Gestaltung seiner äußeren Hülle. Der preisgekrönte und ausgeführte Entwurf zeigt eine strenge Struktur quadratischer Betonrahmen, die mit flaschengrünen Glasbausteinen ausgefacht sind. Er verbindet so die angemessene Sachlichkeit des Industriebaus mit einer signifikanten und Identität stiftenden Gestalt.

Beginenhof

Foto

Czerner&Czerner + Thalen Consult
Alexandra Czerner / Thalen


Das Modell knüpft an die mittelalterlichen Beginenhöfe an: selbstverwaltete Wohn- und Wirtschaftsgemeinschaften mit klosterähnlichen Zügen, aber autonom gegenüber dem Klerus.

Beluga-Gebäude

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Haslob, Kruse und Partner Architekten BDA
Harm Haslob / Jens Kruse


Auf dem letzten freien Grundstück der Weserhalbinsel Teerhof entstand in städtebaulich herausragender Lage der Firmensitz einer Reederei. Trotz seines großen Volumens gelingt es dem Bauwerk, einerseits zwischen der Wohnbebauung im Westen und den Bürohäusern im Osten ein Bindeglied zu bilden, andererseits die Blickbeziehung zwischen Altstadt und Neustadt aufrechtzuerhalten bzw. neu zu inszenieren.

Bürohaus im Technologiepark

Foto

Architekt: Sommer Ulf



„Die besondere Qualität dieses Bauwerks liegt in seiner unprätentiösen, allein von Disziplin, sorgfältigen Details...

Campus Center Jacobs University Bremen

Sensibel

Böge Lindner Architekten
Jürgen Böge / Ingeborg Lindner-Böge
Seiner Bedeutung entsprechend befindet sich das Campus Center in der Mittelachse der ehemaligen Flak-Kasernen-Anlage aus den 1930er Jahren. Um alle Funktionen wie Konferenzräume, Shops und die Bibliothek aufnehmen zu können, musste das Bauvolumen vergrößert werden. Dafür wurde der Mittelteil des eingeschossigen Altbaus komplett entfernt, das geneigte Dach an der Südseite aber später samt historischem Uhrenturm wieder eingefügt. So äußert sich der Neubau an dieser Seite als ein zweigeschossiger gläserner Kubus, der in der Dachfläche wie eine langgestreckte Gaube wirkt. Der Blick aus dem Gebäude fällt hier auf den bis zum Campus Center verlängerten zentralen Grünraum, dem Campus-Platz, der auf dem ehemaligen Sportfeld entstanden ist.

Cigarren-Manufaktur

Gartenseite

ARCHIDEA
Ronald Kirsch / Ninous Tatari
In dem Fabrikgebäude aus dem 19. Jahrhundert wurde bis zum Zweiten Weltkrieg Tabak verarbeitet. Nachdem es jahrelang ungenutzt dem Verfall ausgesetzt war, drohte ihm schließlich der Abriss. Fast zufällig entdeckten die Architekten das Haus. Sie verstanden es, die Möglichkeiten einer Wohnnutzung mit Hilfe eines engagierten Bauherrn in die Tat umzusetzen. Die Kunst bestand vielmehr darin, (fast) ganz normale Wohnungen in das vorgegebene konstruktive Raster und hinter eine strenge Fassade einzufügen.

College Nordmetall

Blick

Böge Lindner Architekten
Jürgen Böge / Ingeborg Lindner-Böge
Anders als die drei ersten Colleges der Jacobs University (Alfried-Krupp-College, Mercator College und College 3), die auf Um- und Erweiterungsbauten ehemaliger Soldatenunterkünfte basieren, ist hier erstmals ein reiner Neubau entstanden. Das Gebäude für 260 Studierende steht an der Nordseite des Campus in Nachbarschaft zum künftigen Science Park.

Contrescarpe-Center

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Architekt: Ungers Oswald Mathias




Auf einem schmalen dreieckigen Grundstück am Herdentor errichtet der bekannte Kölner Architekt Oswald Mathias Ungers ein neunstöckiges Bürogebäude.

Courtyard Hotel Bremen

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Schulze Pampus Architekten BDA
Jan Jakob Schulze / Martin Pampus


Wo einst die Reederei Norddeutscher Lloyd das Gepäck von Aus- und Rückwanderern abfertigte, befinden sich heute die Räumlichkeiten eines Vier-Sterne-Hotels. Der denkmalgeschützte Altbau von 1913 wird durch einen neuen sechsgeschossigen Flügel ergänzt, der zugleich der Ostseite des Willy-Brandt-Platzes an Nordausgang des Hauptbahnhofs einen angemessenen räumlichen Anschluss gibt. Der rote persische Travertin der Fassade korrespondiert mit der Ziegelfassade des Altbaus und setzt zugleich einen eigenen Akzent.

Einfamilienhaus mit Architekturbüro

Foto

Architekt: Sommer Ulf
Mit dem Haus verwirklichte sich der Architekt seinen lang gehegten Wunsch, Wohnen und Arbeiten in einem Haus zu vereinen...

Freianlagen Europahafen

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Vogt Landschaftsarchitekten, Zürich und Berlin
Günther Vogt


Vom Hafenkopf mit seiner attraktiven Freitreppe bis zum Landmark-Tower verläuft die neu entstandene Promenade am nördlichen Kai zweistufig; man kann direkt am Wasser oder auf Höhe der Schuppen und neuen Büro- und Wohngebäude flanieren. An sonnigen Tagen unternehmen viele Bremerinnen und Bremer von der Schlachte bis zum Molenturm am Wendebecken mit dem Rad oder zu Fuß eine Tour über diese Promenade.

GESAMTSCHULE OST

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Schulze Pampus Architekten BDA
Jan Jakob Schulze / Martin Pampus

In den 1970er Jahren als „demokratische Bildungsmaschine“ geplant, litt die Großschule lange Zeit unter dem Image einer „seelenlosen Beton-Architektur“. Durch die Sanierung und den Umbau ist dem Gebäude neues Leben eingehaucht worden. Dabei wurden die Möglichkeiten der architektonischen Grundstruktur intelligent uminterpretiert. Highlight ist heute der Konzertsaal und die direkte Nachbarschaft zur Bremer Kammerphilharmonie.

Haus am Fluss

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Gruppe GME Architekten BDA (Achim)
Bernd C. W. Müller / Axel Diederichs / Jürgen Keil


Das Bürohaus am Fuße des Wesertowers bricht durch seine nach innen geknickten Fassaden an den beiden Längsseiten eine allzu schlichte kubische Anmutung. Dadurch entstehen zugleich ein kleiner Vorplatz an der Eingangsseite und eine Umfassung der Restaurantterrasse an der Wasserseite. Die mit Sandstein verkleidete Fassade zeichnet die konstruktive Struktur nach.

Haus der Jugend/Jugendherberge

Erweiterungsbau

Raumzeit



Für die neue Jugendherberge, die auch als zentrales städtisches Jugendheim dienen sollte, hatte man einen innerstädtischen Standort mit Weserblick ausgesucht.

Haus im Park

Foto

Architekt: Sommer Ulf
Der Neubau ersetzt ein Jugendstilgebäude, das einem Brand zum Opfer fiel...

Hilde-Adolf-Park

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Vogt Landschaftsarchitekten, Zürich und Berlin
Günther Vogt


Der Grünzug ist ein wichtiges Bindeglied in der neuen attraktiven Wegeverbindung zwischen der Schlachte und dem Europahafen. Sein räumliches Konzept beruht auf einer mittigen Sichtachse in der Längsrichtung und organische geschwungenem Hainen an den Rändern. Begleitend zu den Baumpflanzungen verlaufen geschwungene Sitzmauern aus Sichtbeton.

Hochschule für Künste, Fachbereich Musik, Umbau und Erweiterung

Beleuchteter

Hilmes Lamprecht Architekten BDA
Hans-Jürgen Hilmes / Ebba Lamprecht
Das traditionsreiche Gebäude im klassizistischen Stil stammt aus dem Jahr 1875. Während sich das mit ockerfarbenen Ziegeln verkleidete Bauwerk zur rückwärtigen Kolpingstraße äußerst sachlich ausnahm, rahmte seine Hauptfassade an der Dechanatstraße einen schmucken Hof ein, betont von zwei Kopfbauten. Der westliche Kopfbau fiel in der 1960er Jahren einer Straßenverbreiterung zum Opfer. An das U-förmige Hauptgebäude schließt östlich ein L-förmiger Gebäudeflügel an, der einen zweiten, introvertiert anmutenden Hof einfasst.

Hotel Überfluss

Die

Kastens + Siemann Architekten
Ute Kastens / Uwe Siemann
Städtebaulich ist das erste Bremer Design-Hotel mit seinem Restaurant ein wichtiges Bindeglied zwischen der vorderen und der hinteren Schlachte und trägt zur Belebung der lange Zeit vernachlässigten westlichen Innenstadt bei. Der Neubau ist zur Weserseite so gegliedert, dass der Eindruck von drei Einzelhäusern in den Proportionen der historischen Parzellen entsteht. Dabei wird eine historische Fassade integriert. Gleichwohl ist das Erscheinungsbild modern und nicht historisierend. ...

Katholische Herz-Jesu-Kirche

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Architekt: Tilgner Ulrich




Der Ursprungsbau vom bekannten Kölner Kirchenbaumeister Böhm zeigte einen basilikalen Aufbau über annähernd quadratischem Grundriss. Während der ziegelverkleidete Außenbau durch einen mächtigen integrierten Turm bestimmt wurde, dominierte ein hohes und lichtes Querhaus mit einer großflächigen, von Böhm selbst gestalteten Buntglasfensterwand vor dem Altar den Innenraum.

Katholische St. Laurenzius-Kapelle

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Architekt: Tilgner Ulrich



In der Hochphase des Kirchenbaubooms ist 1963 auch in der Gartenstadt Vahr ein katholisches Gotteshaus eingeweiht worden – St. Laurentius, nach einem Entwurf des Münsteraner Architekten Hans Ostermann. Dem Ursprungsbau erging es wie einigen anderen katholischen Kirchen dieser Zeit: Sie wurden wegen mangelnder Auslastung oder Bauschäden in den neunziger Jahren abgerissen. In diesem Fall entstand aber ein den gewandelten Verhältnissen angepasster Ersatzbau, eine mit einem Altenzentrum verknüpfte, aber auch dem Stadtteil zugewandte Kapelle.

Katholisches Birgittenkloster im Schnoor

Gartenhof

Architekt: Tilgner Ulrich



Der in das malerische Ambiente des Schnoorviertels eingepasste Neubau setzt sich aus drei miteinander verkoppelten Baukörpern zusammen.

Kontorhaus am Markt

Foto

Schomers und Schürmann
Manfred Schomers / Rainer Schürmann
Nach wechselvoller Geschichte wurde das Gebäude zuletzt in ein Büro- und Geschäftshaus mit integrierter Passage umgebaut.

Kontorhaus an der Schlachte

Foto

Budde&Hübschen
Hans Budde / Wolfgang Hübschen
Seit den fünfziger Jahren ist das Gebiet westlich vom Brill als innerstädtischer Wohnort immer wieder neu interpretiert worden.

Laborgebäude Lab 2 und Lab 3 Jacobs University Bremen

Lab

Böge Lindner Architekten
Jürgen Böge / Ingeborg Lindner-Böge
In die ehemaligen Panzerwartungsgaragen, die in der zweiten Reihe hinter dem Campusplatz liegen, wurden Labornutzungen integriert. Das Lab 2 erweitert die östliche Laborzeile in ihrem südlichen Teil. Ein dreigeschossiger Gebäudestrang aus Sichtbeton mit durchlaufenden Fensterbändern nimmt Labore der Forschungsbereiche Physik und Lebenswissenschaften auf. Ein breiter Flur im Erdgeschoss definiert die Fuge zwischen Alt- und Neubau. Der parallel dazu verlaufende schmalere Flur im Oberschoss erhält seine Belichtung über einen schmalen zweigeschossigen Lichtschacht, was diesem Wegraum einen besonderen Charakter verleiht.

Lofthaus Westerstraße

Foto

Baubüro BOB 1
Anne Florine Schönfeld / Ralf Heysel





Die zentrale Idee liegt in der Absicht, loftartiges Wohnen zu ermöglichen. Wie beim Vorbild, dem Wohnen in ehemaligen Fabriketagen, wird auch hier ein neutraler Großraum mit reduziertem Ausbaustandard angeboten.

Mehrfamilienhaus an der Kurfürstenallee

Einführungsbild

Beichler + Vogt
Reinhard Beichler / Silvia Vogt
Das 16 Meter breite und 75 Meter tiefe Grundstück erwies sich für die vorgesehene städtisch verdichte Wohnbebauung als schwierig, weil es mit seine Südostseite an die vielbefahrene vierspurige Kurfürstenallee grenzt.

Mehrfamilienhaus Gartenstadt Vahr

Foto

Frenz&Schwanewedel Architekten
Michael Frenz / Ralph Schwanewedel
Das Flugdach war ein typisches Merkmal der Fünfzigerjahre-Architektur, ebenfalls das architektonische Gestaltungsmittel Farbe. Bei diesem „Ergänzungsbau“ in der klassischen Fünfzigerjahre-Siedlung Gartenstadt Vahr wird auf beide Merkmale zurückgegriffen.

Newport

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Hilmes Lamprecht Architekten BDA
Hans-Jürgen Hilmes / Ebba Lamprecht


Das Büroloft-Gebäude schließt die Kette kleinerer Bürogebäude (Port 2-5) am Kopf des Europahafens ab und nimmt an der Wasserseiten mit seinen Vor- und Rücksprüngen die Proportionen der Nachbarhäuser auf. Das Haus bietet eine erstaunliche Vielfalt unterschiedlich großer und geschnittener Büroeinheiten. Das Erdgeschoss wird u.a. gastronomisch genutzt.

Omnilab Laborzentrum

Foto

Architekt: Schneider Johannes
Außen entsteht ein spannendes Spiel zwischen den beiden Fassadenmaterialien Glas und Stein, das vor allem deutlich wird, wenn das Gebäude von innen belichtet ist...

Parkhaus Stephanieviertel

Gesamtansicht

Dietrich Architekten und Ingenieure mit Klaus Rosenbusch
Elvire Dietrich / Helmut Dietrich / Klaus Rosenbusch
Eine Voraussetzung für die Ansiedlung von Radio Bremen im Stephaniviertel war der Abriss des Parkhauses Diepenau aus dem Jahr 1974, das dem „Weserhaus“ weichen musste. Da ein Parkhaus gerade aufgrund der Neubelebung des Quartiers weiterhin notwendig erschien, wurde ein verkehrlich sogar besser gelegenes Grundstück für einen Ersatzbau an der Doventorstraße gefunden. 2004 fand ein architektonischer Gestaltungswettbewerb statt, der von Elvire Dietrich gewonnen wurde; Lage und Gebäudetypus waren vom Bauherrn vorgegeben.

Portland

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Hilmes Lamprecht Architekten BDA
Hans-Jürgen Hilmes / Ebba Lamprecht


Das winkelförmige Gebäude bildet den westlichen Abschluss der Reihe kleinerer Bürogebäude vor dem Europahafen (Port 2-6). Während sich im Erdgeschoss Läden, Gastronomie und eine Kita befinden, werden die Obergeschosse in bewährter Weise als Bürolofts genutzt. Die markante Auskragung des Querflügels über dem zweiten Obergeschoss trägt zur Untergliederung der Hafenpromenade in erkennbare Abschnitte bei.

Radio Bremen

Großenstraße

Böge Lindner Architekten
Jürgen Böge / Ingeborg Lindner-Böge



Die vor rund zehn Jahren getroffene Entscheidung des Senders, aufgrund von Sparzwängen die beiden bisherigen Standorte in Schwachhausen (Rundfunk) und Osterholz (Fernsehen) aufzugeben und die beiden Sparten an einem neuen Ort zusammenzuführen, leitet zugleich die städtebauliche Aufwertung eines lange Zeit vernachlässigten innerstädtischen Quartiers ein. Das im Krieg stark zerstörte Stephaniviertel, einst ein äußerst lebendiger Ort zwischen Stadtzentrum und Hafen, bot in den 1990er Jahren ein eher trostloses Bild. Der Sender setzte sein neues Domizil, verteilt auf drei Einzelbauten, ins Herz dieses Quartiers.

Radstation am Hauptbahnhof

Foto

Architekt: Ruwe Ulrich
Das Gebäude wurde geschaffen, um das funktional und optisch störende Abstellen von Fahrrädern auf dem Bahnhofsplatz zu beenden.

Raum der Stille

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Architekt: Tilgner Ulrich



Der von der evangelischen und der katholischen Kirche gemeinsam in Auftrag gegebene „Raum der Stille“ steht für eine Komponente im zeitgenössischen Sakralbau, die auf eine niederschwellige und direkte Ansprache der Menschen durch einen sublim sakral gestimmten Raum zielt – Menschen, die in der Regel nur noch über vage religiöse Bindungen verfügen. Der Raum ist mitten im alltäglichen Klinikbetrieb verortet. Er eröffnet Individuen in einer Krisensituation einen Ort zur inneren Einkehr und zur Meditation.

Reihenhausanlage Brokhuchting

Foto

Schomers und Schürmann
Manfred Schomers / Rainer Schürmann
Nach Fertigstellung des ersten Bauabschnitts ist die Gesamtgestalt der Anlage erst rudimentär zu erkennen.

Schaufenster Bootsbau

Aussichtsturm

O.M. Architekten BDA Braunschweig
Rainer Ottinger / Thomas Möhlendick
Das „Schaufenster Bootsbau“ bildet den westlichen Endpunkt der „maritimen Meile“ in Bremen-Vegesack und soll einen Beitrag zur touristischen Aufwertung des Zentrums von Bremen-Nord leisten. Die Einrichtung bietet einen Einblick in das traditionelle Handwerk rund um den Bootsbau und thematisiert die Geschichte des Standorts, an dem bis in die 1990er Jahre beim „Bremer Vulkan“ rund hundert Jahre lang Schiffe gebaut wurden. Zugleich ist das Gebäude Ausbildungsstätte. Der Träger, die Bremer Bootsbau Vegesack gGmbH (BBV), führt mit dem Schwerpunkt Restaurierung und Nachbau von Booten Weiterbildungs-, Qualifizierungs- und Beschäftigungsmaßnahmen durch.

Schlachte Neugestaltung

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Arbeitsgemeinschaft Schlachte
Gustav Lange / Manfred Schomers / Rainer Schürmann / Kreikenbaum / Heinemann / Collage Nord / Bäuerle
In den frühen neunziger Jahren hat die Stadt Bremen damit begonnen, die Innenstadt attraktiver zu machen...

Schwankhalle „Freier Theaterraum"

Foto

Schomers Schürmann Stridde
Manfred Schomers / Rainer Schürmann / Walter Stridde


Zwischen den beiden massiven Baukörpern bildet ein gläsernes Foyer einen angenehmen Kontrast und schafft einen kommunikativen Ort, der auch auf die Galerie nebenan ausstrahlt...

Sozialzentrum Adelenstift - Erweiterungsbau

Alt-

Westphal Architekten BDA
Birgit Westphal / Jost Westphal / Klaas Dambeck
Seit 1988 bietet der Bauherr in einer historischen Villa Wohnplätze für ältere Wohnungslose. Durch den neuen Erweiterungsbau, der einen nicht sanierbaren Altbauflügel ersetzt, konnte die Anzahl der Plätze von 40 auf 60 erhöht werden. Die Gebäudegruppe liegt am Nordrand eines 3,5 Hektar großen parkartigen Grundstücks mit altem Baumbestand. Nördlich verläuft hinter einer Lärmschutzwand die Autobahn A 270.

Space Park (heute: Waterfront)

Foto

Rhode, Kellermann, Wawrowsky
Rhode / Friedel Kellermann / Günter Wawrowsky


Der Space Park sollte eine Kombination aus einem auf Raumfahrt bezogenen Entertainment-Center und einer Shopping-mall werden...

Sparkasse Am Brill - Erweiterungsbau

Foto

Haslob, Kruse und Partner Architekten BDA
Harm Haslob / Jens Kruse


„Das neue Eingangsgebäude für die Hauptstelle der Sparkasse und die entstandene Multifunktionshalle ergänzen den vorhandenen, denkmalpflegerisch bedeutsamen Jugendstil-Bau mit einer selbstbewussten eigenständigen Architektur.

Speicher XI

Foto

Schomers und Schürmann
Manfred Schomers / Rainer Schürmann



Der Umbau und die Neunutzung des einzigen erhaltenen Speichergebäudes aus der Gründungszeit des Hafens um die Jahrhundertwende kann als Initialzündung für die weitere Entwicklung in der Überseestadt gewertet werden. Hier zeigte sich, wie begehrt gerade die historischen Speicher und Schuppen für eine Umnutzung in Bürolofts und für kulturelle Zwecke sind. Der rund vierhundert Meter lange Gebäuderiegel nimmt in seiner westlichen Hälfte die Hochschule für Gestaltung auf, in der anderen Hälfte diverse Büros, Gastronomie und Kultureinrichtungen wie das Hafenmuseum und das Bremer Zentrum für Baukultur.

Themengärten Neue Vahr

Foto

Architekt: Spilker Jens
Im Laufe der Jahre beeinträchtigte die rasch zunehmende Automobilisierung die Wirkung der „fließenden“ Grünräume nach dem Konzept einer „Stadtlandschaft“.

Universum Science Center

Foto

Architekt: Klumpp Thomas
„Form follows function“?
Die spektakuläre Form ist alles andere als eine Widerspiegelung innerer Vorgänge.

Waller Stieg

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Landschaftsarchitekten WES & Partner
Hinnerk Wehberg / Gundolf Eppinger / Wieland Schmidtke / Peter Schatz / Wolfgang Betz / Michael Kaschke

Der Waller Stieg besteht aus einer Folge von Plätzen und kleinen Grünanlagen und ermöglicht eine reizvolle fußläufige Verbindung des alten Stadtteils Walle mit seinem neuen Ortsteils Überseestadt in der Verlängerung des Waller Rings. Die Anlage ist eine der ersten baulichen Setzungen im alten Hafenquartier. Mit dreieckigen Erdpyramiden gelangen den Landschaftsarchitekten in einer zunächst noch weitgehend unbebauten Umgebung zeichenhafte Setzungen. Die eingesetzten eher groben Materialien und historische Versatzstücke erinnern an die alte (und am Holz- und Fabrikenhafen immer noch aktuelle) Nutzung.

Wohnanlage Akademisches Viertel

Foto

Architekt: Schulze Gert
Die in mehreren Bauabschnitten fertiggestellte Wohnanlage erstreckt sich entlang der Ostseite der Mary-Astell-Straße. Diese bildet die Grenzlinie zwischen dem universitätsnahen neuen Wohnviertel in Lehe und dem Technologiepark.

Zentralbereich Universität

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Störmer und Partner
Jan Störmer
Die neue Eingangshalle kann man auch als architektonisches Sinnbild eines neuen Selbstverständnisses der Bremer Universität sehen.

Zentrum für Informations- und Medientechnologie der Hochschule Bremen

Foto

Architekt: Ungers Oswald Mathias


Die Bauanlage beruht im Grundriss auf der Geometrie eines Viertelkreises, der sich aus der Form und Lage des Grundstücks ergibt.