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Vegesack

Alfried Krupp-College der IUB (heute Jacobs University Bremen)

Foto

Böge Lindner Architekten
Jürgen Böge / Ingeborg Lindner-Böge
Das Alfried-Krupp-College ist das erste von drei Colleges, die am Ostrand des Campus entstanden sind. Die Colleges nutzen – wie die übrigen Gebäude der IUB – die Altbauten der ehemaligen Kaserne im Ortsteil Grohn.

Altenwohnen „Vier Deichgrafen“

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Haslob, Kruse und Partner Architekten BDA
Harm Haslob / Jens Kruse
Die Anlage besteht aus vier viergeschossigen Gebäuden, die sich zur Lesum orientieren und an die Seite des Parkhauses vom Shopping-Center Haven Höövt angehängt sind.

Büro- und Wohngebäude Dr. Lackner

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Architekt: Becker- Sassenhof Ernst
Das signifikante Haus am östlichen Ende der Lindenstraße war das damals höchste Gebäude in Vegesack.

Campus Center Jacobs University Bremen

Sensibel

Böge Lindner Architekten
Jürgen Böge / Ingeborg Lindner-Böge
Seiner Bedeutung entsprechend befindet sich das Campus Center in der Mittelachse der ehemaligen Flak-Kasernen-Anlage aus den 1930er Jahren. Um alle Funktionen wie Konferenzräume, Shops und die Bibliothek aufnehmen zu können, musste das Bauvolumen vergrößert werden. Dafür wurde der Mittelteil des eingeschossigen Altbaus komplett entfernt, das geneigte Dach an der Südseite aber später samt historischem Uhrenturm wieder eingefügt. So äußert sich der Neubau an dieser Seite als ein zweigeschossiger gläserner Kubus, der in der Dachfläche wie eine langgestreckte Gaube wirkt. Der Blick aus dem Gebäude fällt hier auf den bis zum Campus Center verlängerten zentralen Grünraum, dem Campus-Platz, der auf dem ehemaligen Sportfeld entstanden ist.

College Nordmetall

Blick

Böge Lindner Architekten
Jürgen Böge / Ingeborg Lindner-Böge
Anders als die drei ersten Colleges der Jacobs University (Alfried-Krupp-College, Mercator College und College 3), die auf Um- und Erweiterungsbauten ehemaliger Soldatenunterkünfte basieren, ist hier erstmals ein reiner Neubau entstanden. Das Gebäude für 260 Studierende steht an der Nordseite des Campus in Nachbarschaft zum künftigen Science Park.

Einrichtungshaus Körber

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Architekt: Budde Hans
Als „Einrichtungshaus von besonderer Note“ bot das Geschäft auf drei Etagen mit rund 1000 Quadratmetern modernes Design gehobener Qualität an.

Evangelisch-lutherische Christopherus-Kirche

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Architekt: Budde Hans






Da das Grundstück, das zur Verfügung stand, knapp bemessen war, entstand eine sehr kompakte Bauanlage, in der der Sakralbereich optisch kaum hervorgehoben ist. Kirche und Gemeindesaal liegen in einer Flucht und lassen sich durch das Öffnen einer Faltwand vereinen. Der nüchtern gehaltene Sakralraum ist mit losem Binsengeflecht- Gestühl ausgestattet. Die hölzernen Dachbinder sind ebenso sichtbar wie das Ziegelmauerwerk, das innen weiß gestrichen ist. Eine große Fensterwand an der Nordseite sorgt für eine gleichmäßig gute Belichtung.

Fährquartier in Vegesack

Foto

Fährquartier Vegesack
Werner Glade / Josepha Groll / Eberhard Haering / Gerhard Müller-Menckens / Werner Pahlke / Hans Röttger / Kurt Schmidt / Gert Schulze / Rolf Schumacher
Dem 1985 eingeweihten „Fährquartier“ ging eine fast zwanzigjährige bewegte Planungsgeschichte voraus.

Großwohnanlage „Grohner Düne“

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Architekt: Planungsabteilung Bremer Treuhand
Realisiert wurden nur der erste und der zweite Bauabschnitt bestehend aus einer U-förmigen Figur und einem Riegel hinter dessen offener Seite. Der hofartige Innenraum, unter dem sich die Tiefgarage befindet, hat keine angenehmen Proportionen.

Haus Seefahrt

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Wortmann und Schott
Wilhelm Wortmann / Erik Schott


Das Haus Seefahrt bezeichnet die älteste Wohlfahrtseinrichtung für Bremer Seefahrer. Die Anfang der fünfziger Jahre auf den Oeversberg in Grohn gebaute Anlage wurde das dritte Domizil der 1545 gegründeten Stiftung für die „Arme Seefahrt".

Katholische Kirche Heilige Familie und Gemeinderäume

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Veit Heckrott und Franz G. Hopf
Veit Heckrott / Franz G. Hopf


Dem Kirchenneubau an der Grohner Düne geht eine komplizierte Planungsgeschichte voraus. Der erste Entwurf stammt von dem renommierten Kölner Architekten und bekannten Kirchenbaumeister Gottfried Böhm. Der von anderer Hand ausgeführte Entwurf weist mit dem von Böhm nur noch eine entfernte Ähnlichkeit auf. Die kompakte ziegelverkleidete Bauanlage ist in einer symetrischen Strenge nach einem Kern-Mantel-Prinzip konzipiert. Kern ist der alle anderen Bauteile überragende Sakralraum über quadratischem Grundriss. Er wird von einem Pyramidendach gedeckt, dessen Holzkonstruktion im Innern sichtbar ist. Licht erhellt den Sakralraum durch Fenster im Obergaden.

Katholische St. Willehad-Kirche

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Architekt: Bargholz Karlheinz



Durch den Zustrom von Ostvertriebenen war die Gemeinde von 900 auf 3500 Seelen angewachsen; die kleine Kirche von 1922 in unmittelbarer Nachbarschaft reichte nicht mehr aus, blieb aber als Gemeindehaus erhalten. Der Neubau basiert auf einem sich trapezförmig zum Altar verjüngenden Grundriss mit herausgeschobenem Chor. Vier Bankreihen haben in dem gerichteten Raum nebeneinander Platz, die äußeren rücken in die hohen Seitenschiffe der modernen Basilika.

Laborgebäude Lab 2 und Lab 3 Jacobs University Bremen

Lab

Böge Lindner Architekten
Jürgen Böge / Ingeborg Lindner-Böge
In die ehemaligen Panzerwartungsgaragen, die in der zweiten Reihe hinter dem Campusplatz liegen, wurden Labornutzungen integriert. Das Lab 2 erweitert die östliche Laborzeile in ihrem südlichen Teil. Ein dreigeschossiger Gebäudestrang aus Sichtbeton mit durchlaufenden Fensterbändern nimmt Labore der Forschungsbereiche Physik und Lebenswissenschaften auf. Ein breiter Flur im Erdgeschoss definiert die Fuge zwischen Alt- und Neubau. Der parallel dazu verlaufende schmalere Flur im Oberschoss erhält seine Belichtung über einen schmalen zweigeschossigen Lichtschacht, was diesem Wegraum einen besonderen Charakter verleiht.

Methodistische Christuskirche und Gemeinderäume

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Architekt: Weiss William






Die Kirche liegt stadträumlich wirkungsvoll an einer Straßenkreuzung. Sichtbeton und Ziegelfelder dominieren das äußere Erscheinungsbild. Ein fahnenmastartiger Betonbalken mit Metallkreuz setzt an der Stirnwand ein sakrales Zeichen. Man betritt das Haus von einem kleinen Vorplatz aus in der Foyerzone zwischen der Kirche und dem Wohnhaus mit Pfarrer- und Küsterwohnung. Rechts gelangt man in den ein paar Stufen tiefer gelegenen Gemeindesaal. Links führt eine geschwungene Treppe ins obere Foyer, wo ein Oberlicht und vertikale Fensterschlitze aus farbigem Glas eine eher gedämpfte Lichtstimmung erzeugen.

Schaufenster Bootsbau

Aussichtsturm

O.M. Architekten BDA Braunschweig
Rainer Ottinger / Thomas Möhlendick
Das „Schaufenster Bootsbau“ bildet den westlichen Endpunkt der „maritimen Meile“ in Bremen-Vegesack und soll einen Beitrag zur touristischen Aufwertung des Zentrums von Bremen-Nord leisten. Die Einrichtung bietet einen Einblick in das traditionelle Handwerk rund um den Bootsbau und thematisiert die Geschichte des Standorts, an dem bis in die 1990er Jahre beim „Bremer Vulkan“ rund hundert Jahre lang Schiffe gebaut wurden. Zugleich ist das Gebäude Ausbildungsstätte. Der Träger, die Bremer Bootsbau Vegesack gGmbH (BBV), führt mit dem Schwerpunkt Restaurierung und Nachbau von Booten Weiterbildungs-, Qualifizierungs- und Beschäftigungsmaßnahmen durch.

Sports and Conventioncenter der Jacobs University Bremen

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Max Dudler und Dietrich Architekten + Planer
Max Dudler / Helmut Dietrich / Elvire Dietrich


Die Jacobs University benötigte einen repräsentativen Ort für feierliche Ereignisse im Hochschulleben. Zu diesem Zweck wurde die bestehende Dreifachsporthalle der ehemaligen Kaserne so umgebaut, dass eine Doppelnutzung in einem architektonisch angemessenen Kleid möglich wird. Die Architekten greifen dabei auf den Prototypus des griechischen Tempels zurück.